UPDATE: Arbeiter stirbt bei Explosion an einer Gasförderanlage in Itterbeck
Itterbeck – Die Unfallursache für eine Verpuffung an der Gasförderanlage der Firma ENGIE, ehemals GDF Suez, ist weiter unklar. Gestern Nachmittag kam ein 21-jähriger Mitarbeiter dabei ums Leben. Bei Wartungsarbeiten wurde der Mann durch die Wucht der Verpuffung rund 20 Meter weit geschleudert und prallte gegen mehrere Rohre. Drei weitere Arbeiter wurden verletzt, einer davon schwer. Alle Verletzten sind außer Lebensgefahr, zwei konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen. In die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft wurden auch das Gewerbeaufsichtsamt und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Meppen eingeschaltet. Zur Stunde ist ein Sachverständiger vor Ort, um weitere Erkenntnisse zum Unfall zu sammeln. Darüber hinaus soll eine Obduktion des Leichnams am Freitag weitere Erkenntnisse über den Unfallhergang liefern./seb/av