Tattoos als Rituale der Trauer

Wenn ein geliebter Mensch von uns geht, dann bleibt erst mal nur die Trauer. Die hat viele Gesichter, denn jeder Mensch geht anders mit Trauer um. Manche ziehen sich komplett zurück, andere werden an ihre eigene Sterblichkeit erinnert und versuchen deshalb noch möglichst viel zu erledigen. Und wieder andere tun etwas in Gedenken an den Menschen, den sie verloren haben. Zum Beispiel sich ein Tattoo stechen lassen. Die Psychologin und Künstlerin Anja Lindig hat genau zu diesem Thema eine Fotoausstellung erstellt und die ist aktuell in Meppen zu sehen. Ems-vechte-welle Reporterin Sonia Meck-Shoukry berichtet.

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