Schüler nimmt Sprenggranate mit zum Unterricht
Esterwegen – Ein elfjähriger Schüler der Waldschule hat gestern eine Sprenggranate aus dem 2. Weltkrieg mit in den Unterricht gebracht. Das schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung. Der Junge habe die Handgranate beim Aufräumen im Keller seines Vaters gefunden. Eine Lehrerin habe das Fundstück ins Lehrerzimmer gebracht, ohne zu wissen, welche Gefahr davon ausgehe. Der Schulleiter habe die Polizei informiert. Die hatte dann den Kampfmittelbeseitigungsdienst verständigt. Laut dem Bericht soll es sich bei der rund 17 cm langen Sprenggranate um einen Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg gehandelt haben. Die Zündsysteme seien freigelegt gewesen. Objekte wie diese seien auch nach Jahrzehnten noch gefährlich, hieß es. /ha