Polizei überführt gesuchten Mann mit falscher Identität
Gildehaus – Die Bundespolizei hat während einer Routinekontrolle am Samstag auf der Autobahn 30 einen Mann gefasst, der von der Staatsanwaltschaft Berlin gesucht wurde. Der 36-Jährige konnte sich nicht ausweisen, hatte sich jedoch als französischer Staatsangehöriger ausgegeben. Ein Abgleich der Fingerabdrücke im Fahndungssystem der Polizei ergab, dass der Mann aus Kamerun stammt. Da der Mann außerdem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, hat die Polizei ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. In Berlin wurde der Mann wegen Ermittlungen bei einer Körperverletzung gesucht. Aus aufenthaltsrechtlichen Gründen musste der Mann in die Niederlande zurückgewiesen werden. Gegen den Besitzer des Fahrzeuges wurde ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet. Ihm wird das Zulassen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. /ha