Meyer Werft spart durch Konzernumzug nach Luxemburg keine Steuern
Papenburg – Durch den Umzug des Konzerns nach Luxemburg spart die Meyer Werft keine Steuern. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Das Blatt beruft sich auf ein Gutachten einer Wirtschaftskanzlei. Das Gutachten hatte die Werft in Auftrag gegeben. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hatte der Werft in einem Interview Steuerflucht vorgeworfen. Das Konstrukt eigne sich aber nicht zum Steuersparen, so das Gutachten. Die Meyer Werft wird auch weiter Steuern an den deutschen Standorten in Papenburg und Rostock zahlen. Durch die Verlegung des Konzernsitzes von Rostock nach Luxemburg will die Meyer Werft auch weiter auf einen Aufsichtsrat verzichten. Dagegen hatte sich auch die IG Metall gewehrt. Sie hat ihren Widerstand mittlerweile aufgegeben. /ig