Lingener steht wegen Urkundenfälschung vor Landgericht
Lingen – Ein 38-Jähriger aus Lingen muss sich heute vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Er soll im August 2017 bei einem Autohaus in Lingen Interesse an zwei Leasingfahrzeugen im Gesamtwert von rund 250.000 Euro gezeigt haben. Um den Leasingvertrag abzuschließen, soll er eine gefälschte Gewerbeanmeldung vorgelegt haben. Ihm soll bewusst gewesen sein, dass er nicht genug Geld hatte, um die Fahrzeuge zu bezahlen. Wenig später soll er in einem weiteren Autohaus in Lingen ebenfalls die gefälschte Gewerbeanmeldung vorgelegt haben. In beiden Autohäusern soll der Vertrag aber nicht zustande gekommen sein. Nach der Beantragung des Leasingvertrags im zweiten Autohaus soll er aber ein Auto gemietet und vorgetäuscht haben, dass er dies auch bezahlen könne. Dabei soll er anstelle eines Führerscheins einen gefälschten vorläufigen Nachweis vorgelegt haben. Den Mietzins von gut 110 Euro soll er nicht bezahlt haben. Das Amtsgericht Lingen hatte den Angeklagten im Oktober 2018 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Außerdem sollte ihm erst in zwei Jahren wieder ein Führerschein ausgestellt werden. Zu dem Termin heute sind zehn Zeugen geladen. /lm