LBEG-Präsident: ExxonMobil muss Sicherheitskonzept erstellen
Georgsdorf – Nach der Leckage in einer Leitung auf dem Erdölfeld Georgsdorf hat sich am Nachmittag der Präsident des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, Andreas Sikorski, vor Ort ein Bild gemacht. Dabei lobte er das schnelle Einschreiten des Förderunternehmens ExxonMobil. Exxon habe die Leitung sofort abgeschaltet und den Schaden innerhalb weniger Stunden beseitigt. Jetzt müsse dafür gesorgt werden, dass es nicht erneut zu einer Leckage auf dem Erdölfeld kommt. Der Ölkonzern muss innerhalb von 14 Tagen ein Sicherheitskonzept vorlegen, um die Arbeit wieder aufzunehmen, auf 2/3 des Ölfelds steht die Förderung zur Zeit still. Das Leck war am Samstag an einem Rohr aus den 80er Jahren aufgetreten. Dadurch waren 150 Kubikmeter Lagerstätten-Flüssigkeit ausgetreten. Das Wassergemisch enthält zu rund fünf Prozent Rohöl und ist in eine Tiefe bis zu 50 Zentimeter gedrungen. Die kontaminierte Erde ist noch am Samstag abgetragen worden. Der Rohrtyp an dem das Leck aufgetreten ist, wird zur Zeit auf einer Länge von 40 Kilometern erneuert, die Arbeiten sollen bis 2016 abgeschlossen sein. Mehr zum Thema hören Sie morgen in Durch den Tag.