Landgericht verhandelt Berufung: Meppener soll Krankenschein manipuliert haben
Meppen – Wegen Urkundenfälschung muss sich heute ein 34-jähriger Meppener vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Ihm wird vorgeworfen einen durch eine Ärztin ausgestellten Krankenschein manipuliert zu haben, indem er die eingetragenen Daten zur Dauer seiner Erkrankung überschrieben haben soll. Der Angeklagte soll zu der Zeit zur Teilnahme an einer Wiedereingliederungsmaßnahme verpflichtet gewesen sein und dort immer wieder unentschuldigt gefehlt haben. Durch das Abändern der Daten soll er versucht haben sich den drohenden Kürzungen seiner Hartz IV-Leistungen zu entziehen. Das Amtsgericht Meppen hatte den Mann deshalb bereits im Augst zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Heute wird die Berufung verhandelt. /sms