Bundesamt für Migration will über Abschiebung nach Selbstanzünden neu entscheiden
Lingen. Das Bundesamt für Migration will erneut über die Abschiebung des Mannes entscheiden, der sich am Samstag Abend auf offener Straße selber angezündet hat. Das meldet der NDR unter Berufung auf den Anwalt des 36-jährigen. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass die Abschiebung des Mannes vorerst ausgesetzt werden soll. Der 36-jährige hatte sich vor Passanten selber angezündet, weil er zwei Tage später nach Bulgarien abgeschoben werden sollte. Bei dem Selbstmordversuch waren 25 Prozent seiner Haut verbrannt. Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, liegt aber noch auf der Intensivstation einer Spezialklinik in Gelsenkirchen. /mk