Meppen

Apeldorner besorgt über Flüchtlingsunterbringung im Hubertushof

Meppen. Bei einer Informationsveranstaltung im Jugendzentrum Apeldorn zeigten sich gestern Abend rund 200 Bürger besorgt über die Unterbringung von Flüchtlingen im Hubertushof. Generell sprachen sie sich jedoch nicht gegen die Unterbringung der Flüchtlinge im Ort aus. Das meldet die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Derzeit leben 461 Flüchtlinge in Meppen, so der Städtische Direktor Matthias Wahmes. In diesem Jahr sollen insgesamt noch etwa 800 Flüchtlinge hinzukommen und rund 100 wieder aus der Stadt wegziehen oder abgeschoben werden. Anfangs habe man in der Kernstadt noch genügend Wohnraum gefunden, nun müsse man jedoch auf die Ortsteile ausweichen. Daher sollen im Obergeschoss des Hubertushofes künftig bis zu 22 Männer einer Nationalität untergebracht werden. Die Zugänge zum Obergeschoss sollen aber so gestaltet werden, dass der Gaststättenbetrieb im Erdgeschoss weiter möglich ist. Bürgermeister Helmut Knurbein versprach außerdem, dass die Stadt das Erdgeschoss später nicht doch noch anmieten würde./wp

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