47-jähriger Lingener wegen Falschaussagen verurteilt
Lingen. Ein 47-jähriger Mann aus Lingen ist vom Landgericht Osnabrück zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt worden. Das teilte eine Sprecherin des Gerichts der ems-vechte-welle mit. Der Angeklagte hatte falsche Beschuldigungen gegen Personen vorgebracht. Unter anderem hatte er ausgesagt, dass jemand durch eine dritte Person angestiftet wurde, um ihn selbst umzubringen. Dies versicherte er der Staatsanwaltschaft Osnabrück, der Polizei Lingen sowie dem Amtsgericht Lingen. Das Amtsgericht hatte den 47-jährige deshalb bereits wegen falscher Verdächtigung in zwei Fällen, Verleumdung und falscher Versicherung an Eides Statt zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Im heutigen Berufungsverfahren am Landgericht wurde das Urteil auf neun Monate Freiheitsstrafe abgeändert. /sms