Technischer Defekt verantwortlich für Bomben-Fehlabwurf nahe der Nordhorn-Range

Nordhorn. Ein technischer Defekt war Grund für den Fehlabwurf von Übungsbomben nahe der Nordhorn-Range. Wie die Bundeswehr berichtet, gab es an der Waffenanlage des Tornado-Kampfflugzeugs einen technischen Funktionsfehler. Eine Steckverbindung war fehlerhaft. Sie löste einen Abwurf an der Stelle aus, an der die Anlage gesichert und auf den nächsten geplanten Abwurf vorbereitet werden sollte. Menschliches Versagen schließt die Bundeswehr aus. Ab kommenden Dienstag will die Luftwaffe den Betrieb am Luft-Boden-Schießplatz wieder aufnehmen. Er war seit dem Fehlwurf Ende März eingestellt worden. Am 24. März hatte der Tornado eine Übungsbombe nahe Wietmarschen verloren. Sie schlug 150 Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt ein. Auf der Nordhorn-Range stellte sich dann heraus, dass dem Tornado insgesamt 3 Übungsbomben fehlten. Die beiden anderen wurden bisher noch nicht gefunden.

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