Papenburg

Meyer Werft geht Vorwürfen im Spiegel-Bericht nach

Papenburg – Nachdem Werkvertragsarbeiter über das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ schwere Vorwürfe gegen eine Firma erhoben haben, die als Subunternehmen für die Papenburger Meyer Werft tätig ist, hat der Schiffbauer eine umfassende Aufklärung versprochen. Das geht aus einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung hervor. Die Meyer Werft wehre sich vehement gegen Interpretationen, mit der betroffenen Werkvertragsfirma in einen Topf geworfen zu werden, heißt es in dem Bericht. In dem Spiegel-Artikel schildern Angestellte der Werkvertragsfirma unter anderem, dass sie wie Mitarbeiter ohne Rechte behandelt worden und Schikanen ausgesetzt gewesen seien. Einer der Arbeiter berichte, er sei gezwungen worden, bis zu 15 Stunden täglich zu arbeiten, auch sonntags. Ein Werftsprecher habe der Zeitung gesagt, dass die Regeln der Meyer Werft in eklatanter Weise verletzt worden seien, wenn die in dem Bericht geäußerten Vorwürfe tatsächlich zuträfen. Sollten sich die dargestellten Vorgänge belegbar zugetragen haben, werde die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Firmen sofort beendet. /ha

Geschrieben von