Emsland

Amprion muss alle Varianten für einen Trassenkorridor durch das Emsland prüfen

Emsland/Grafschaft Bentheim – Auf der Suche nach einem Trassenkorridor für die Gleichstromverbindung A-Nord hat die Bundesnetzagentur den Untersuchungsrahmen für den zweiten Planungsabschnitt festgelegt. Das hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion mitgeteilt. Amprion soll jetzt in dem Bereich zwischen dem südlichen Ostfriesland bis zur Grafschaft Bentheim alle bisher betrachteten Korridore tiefer untersuchen. Damit würden laut der Mitteilung im Emsland alle Varianten im Rennen bleiben. Auch die, die östlich am weiträumigen Militärgebiet nördlich der Stadt Meppen vorbeiführen. Amprion bevorzugt für das Emsland weiterhin Korridore entlang der niederländischen Grenze und der Autobahn 31. Die Bundesnetzagentur bewertet das anders und möchte auch den östlichen Teil des Korridornetzes geprüft haben. Die Gleichstromverbindung A-Nord soll ab dem Jahr 2025 die größtenteils auf See erzeugte Windenergie in den Westen und Süden Deutschlands transportieren. /ha

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